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Unsere Geschichte
Laut der Vereinsgeschichte wurde die Gründung des Schützenverein Saalhausen 1885 ausgerufen. Nachweislich existiert das Schützenwesen in Saalhausen aber seit dem Beginn des 17.Jahrhunderts. Die älteste Urkunde die über die "Schießspiele" der Schützenbrüder in Saalhausen berichtet, stammt aus dem Protokollbuch des Kurfürstlichen Gerichts zu Bilstein aus dem Jahre 1610. Dieses veranlasste den Verein aber 1985 das Gründungsjahr "1609" anzunehmen. In dieser Epoche wurde in den Dörfern das sogenannte "Freischießen" noch mit der Armbrust durchgeführt.
Erst in späterer Zeit, als dir Bürger gelernt hatten das Feuergewehr zu handhaben, wurden mit Büchsen
und Flinten die Spiele vollzogen.
Man kann davon ausgehen, dass die Schützenbrüder zu Saalhausen noch bis in die ersten Jahre des 30-Jährigen Krieges ihre fröhlichen Schießspiele veranstalteten.
Nach Langem Wiederaufbau, besannen sich 1885 einige beherzte Männer wieder, das alte Dorffest aufleben zu lassen. Den offiziellen Namen "Schützenverein Saalhausen" nehmen die Schützenbrüder 1891 an.
Eine jähe Unterbrechung des Vereinslebens gab es durch die kriegerischen Auseinandersetzungen, des 1. und 2.
Weltkrieges.
Die eigene Festhalle, die 1929 erbaut wurde, wird im Jahre 1980 abgerissen und das Grundstück auf die
Stadt Lennestadt übertragen. Er steht weiterhin unentgeltlich dem Verein zur Verfügung.
Seither nutzt der Verein das "Kur und Bürgerhaus" für seine Schützenfeste und Versammlungen.
Mit den Statuten von der Versammlung des Jahres 1920 tritt der Verein am 10.Juni 1923 dem
Schützenbund des Kreises Olpe bei.
1975 wird die Festfolge geändert und der "offizielle" Montag entfällt. Das Fest beginnt seither am Freitag.
Der Schützenbruder Paul-Heinz Hermes ist für die Anfertigung der Königsvögel zuständig.
Seinem handwerklichen Geschick ist es zu verdanken, das wir einen der schönsten Vögel
nutzen können. Selbst die Ornamente an Zepter und Krone werden einzeln von Hand gefertigt.
Seit nunmehr 33 Jahren geht Paul-Heinz mit viel Freude dem Bau der Vögel nach.
Auch Martin Börger ist nicht zu vergessen, er ist für den künstlerischen Anstrich zuständig.
Eine große Abordnung im Verein bilden die Jungschützen. Seit 1966 wird um den eigenen
Königsvogel gerungen. Eigene Offiziere und zwei Vorsitzende bilden den Vorstand der Jugend.
Durch einen Beschluss in der Versammlung von 1998 wird eine neue Standarte angeschafft und
in der Schützenmesse geweiht.
Beachtlich ist die Zahl der ernsthaften Bewerber, die um die Königswürde ringen. Oft zählt man über 30 Kandidaten.
Einige Aktivitäten der letzten Jahre
-Renovierung des Mastes und des Kugelfangs an der Vogelstange
-Anfertigung einer Schutzpergola für den Musikzug im Wieber
-Anlegen von zusätzlichem Fahnen-und Wimpelschmuck für die Ortsmitte und Lennebrücke
-Anschaffung von neuen Ärmelabzeichen für die Uniformen
-Aufhängung einer Krone für den Festschmuck im Kur-und Bürgerhaus
-Eigener Festzugsvogel wird gebaut, mit drei zusätzlichen Offizieren
-Kauf und Weihe der neuen Jungschützenfahne Gründungsjahr: 1609
-Ein eigener Toilettenwagen wird gekauft
-Restaurierung der alten Fahne
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